Häufig sind Frauen nach Schwangerschaft, starken Gewichtsschwankungen oder Operationen mit ihrer Bauchdecke unzufrieden, weil die Bauchmuskeln und die Haut überdehnt und erschlaffet sind bis hin zur Fettschürze bei Männern. Wenn gezielte Gymnastik und Sport nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist eine operative Bauchdeckenstraffung angezeigt. Über einen erweiterten "Kaiserschnitt" werden Bauchhaut und -muskulatur gestrafft und wieder in Form gebracht. Eine Fettabsaugung alleine führt in diesen Fällen nicht zum Ziel.
Der Eingriff wird meist in Narkose als stationäre Behandlung vorgenommen. Die ambulante Nachbehandlung dauert 2-3 Wochen. Eine elastische Miederhose soll 4-6 Wochen getragen werden. In dieser Zeit soll man sich körperlich wirklich schonen.
Wir empfehlen postoperativ nach jeder Straffungsoperation die Lipomassage® zur Verbesserung der Narben und weiteren Straffung der Haut von innen. Hierbei sind in der Regel 6 – 10 Behandlungen ausreichend.
Im Rahmen seiner Weiterbildung hat sich Dr. Höfter intensiv mit der Erforschung der Blutversorgung der Bauchhaut wissenschaftlich beschäftigt. Die Erkenntnisse dieser Forschungsprojekte führten zur Entwicklung neuer Operationstechniken, die wesentlich schonender sind als die herkömmlichen Methoden. Die Ergebnisse haben sich deutlich verbessert und die Komplikationen sind sehr selten geworden. |
Wenn nach radikaler Gewichtsabnahme die überdehnte Körperhülle nicht mehr richtig zur Figur passt, kann die Bauchdeckenplastik zur Körperkonturformung bzw. Body Lift (Lockwood) erweitert werden. Mann kann dann den Eingriff mit einer Oberschenkel-und oder Gesässstraffung kombinieren.
Eigene Publikationen (english)
ARD Brisant Magazin, Mi 21.04.2010 17:15h
Moderation: René Kindermann, Gast: Dr. Eugen Höfter u.a.
„Schweres Paar halbiert Gewicht – was passiert mit der Fettschürze?“
Effects of aesthetic abdominoplasty on abdominal wall perfusion: a quantitative evaluation
Martina Mayr, Charlotte Holm, Eugen Höfter, Andreas Becker, Ulrich Pfeiffer, Wolfgang Mühlbauer
Plast. Reconstr. Surg. 114: 1586 – 1594, 2004